Es wird gezimmert...
Die Fassade prägt nicht nur den ersten Eindruck eines Hauses. Sie schützt die darunterliegende Konstruktion vor Wind und Wetter und hat erheblichen Einfluss darauf, wie dauerhaft ein Gebäude geschützt ist.
Gerade bei älteren Häusern können beschädigte Bekleidungen, Feuchtigkeit oder ein nicht mehr zeitgemäßer Fassadenaufbau Anlass für eine Sanierung sein.
Die Zimmerei Ruhnke realisiert hochwertige Fassadensanierungen in Hamburg und Umgebung mit besonderem Schwerpunkt auf Holzfassaden und konstruktiv durchdachten Fassadenbekleidungen. Dabei geht es uns nicht darum, eine alte Fassade einfach nur neu zu verkleiden. Konstruktion, Hinterlüftung, Wärmeschutz und Gestaltung müssen zusammenpassen.
Vor einer Fassadensanierung prüfen wir zunächst den vorhandenen Aufbau und den Zustand der Unterkonstruktion. Anschließend entwickeln wir eine Lösung, die technisch zum Gebäude und gestalterisch zu dessen Architektur passt.
Holzfassaden sind langlebig, wenn Material, Konstruktion und Details richtig gewählt und ausgeführt werden. Bei älteren Fassaden prüfen wir, welche Teile erhalten bleiben können und wo ein Austausch erforderlich ist. Beschädigte Bekleidungen und Unterkonstruktionen können dabei gezielt erneuert werden.
Eine Holzfassade kann einem Gebäude einen völlig neuen Charakter verleihen. Je nach Holzart, Profil, Verlegerichtung und Oberflächenbehandlung entstehen sehr unterschiedliche Erscheinungsbilder – von klassisch norddeutsch bis geradlinig und modern. Die Konstruktion wird individuell auf Gebäude und gewünschte Gestaltung abgestimmt.
Bei einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade befindet sich zwischen Außenwand beziehungsweise Dämmung und Fassadenbekleidung eine Luftschicht. Diese Konstruktion unterstützt den Abtransport von Feuchtigkeit und schützt den dahinterliegenden Wandaufbau. Gleichzeitig bietet sie große Freiheit bei der Wahl der sichtbaren Fassadenbekleidung.
Wenn die Fassade ohnehin erneuert wird, kann es sinnvoll sein, gleichzeitig den energetischen Zustand der Außenwand zu verbessern. Je nach bestehender Konstruktion kann die Fassadensanierung deshalb mit einer zusätzlichen Wärmedämmung kombiniert werden. Dadurch erhält das Gebäude nicht nur ein neues Erscheinungsbild, sondern auch einen zeitgemäßeren Wandaufbau.
Holz verändert sich – und genau das gehört zu diesem natürlichen Baustoff. Unbehandeltes Holz entwickelt je nach Holzart und Bewitterung mit der Zeit eine natürliche Patina. Wer eine gleichmäßigere Optik oder einen bestimmten Farbton bevorzugt, kann sich alternativ für geeignete Oberflächenbehandlungen oder beschichtete Fassadenprofile entscheiden. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von Architektur, Lage des Gebäudes und gewünschtem Pflegeaufwand ab.
Eine hochwertige Fassadensanierung erkennt man nicht nur an der Bekleidung. Entscheidend sind vor allem die Details dahinter: eine funktionierende Unterkonstruktion, ausreichende Hinterlüftung, sauber ausgeführte Anschlüsse sowie ein zuverlässiger Schutz vor eindringender Feuchtigkeit. Besondere Aufmerksamkeit benötigen dabei Fensteranschlüsse, Gebäudeecken, Sockelbereiche und Übergänge zum Dach. Gerade diese Details entscheiden darüber, ob eine Fassade dauerhaft funktioniert.
Eine Fassadensanierung bietet auch die Gelegenheit, das Erscheinungsbild eines Hauses behutsam weiterzuentwickeln. Durch andere Profilbreiten, horizontale oder vertikale Verlegung, gezielte Materialkombinationen und neue Details lässt sich die Architektur eines Gebäudes deutlich verändern, ohne seinen ursprünglichen Charakter vollständig aufzugeben. Gerade bei Anbauten und Dachaufstockungen kann eine neue Fassadengestaltung außerdem dabei helfen, alte und neue Gebäudeteile optisch miteinander zu verbinden.
Anzeichen können beschädigte oder stark verwitterte Fassadenbretter, offene Fugen, Schäden an der Unterkonstruktion oder Feuchtigkeitsprobleme sein. Nicht jede optische Veränderung des Holzes ist allerdings automatisch ein Schaden. Eine fachliche Prüfung schafft Klarheit.
Nein. Je nach Zustand können einzelne Bereiche ausgetauscht oder Teile der vorhandenen Konstruktion weiterverwendet werden. Entscheidend ist, ob Unterkonstruktion und Fassadenaufbau technisch noch funktionieren.
Für Fassaden kommen verschiedene geeignete Holzarten zum Einsatz. Welche Variante sinnvoll ist, hängt unter anderem von gewünschter Optik, Bewitterung, konstruktivem Aufbau und Pflegewunsch ab. Die Auswahl sollte deshalb immer passend zum jeweiligen Gebäude erfolgen.
Nicht unbedingt. Unbehandeltes Fassadenholz kann bewusst natürlich verwittern und mit der Zeit eine graue Patina entwickeln. Beschichtete oder farbig behandelte Oberflächen benötigen dagegen in bestimmten Abständen Pflege.
Bei einer hinterlüfteten Fassade befindet sich zwischen Fassadenbekleidung und der dahinterliegenden Wand beziehungsweise Dämmebene ein definierter Luftzwischenraum. Dieser ermöglicht Luftzirkulation und unterstützt den Feuchtetransport innerhalb des Fassadenaufbaus.
In vielen Fällen ja. Wenn die Fassadenbekleidung ohnehin entfernt oder neu aufgebaut wird, bietet sich die Gelegenheit, den vorhandenen Wandaufbau energetisch zu verbessern. Welche Lösung geeignet ist, hängt von der vorhandenen Gebäudekonstruktion ab.
Ja. Holzfassaden lassen sich sehr unterschiedlich gestalten. Schmale oder breite Profile, vertikale oder horizontale Verlegung, verdeckte Befestigungen und unterschiedliche Oberflächen ermöglichen sowohl traditionelle als auch sehr moderne Architektur.
Ja. Wir realisieren Fassaden- und Holzbauarbeiten in Hamburg, Pinneberg, Rellingen, Quickborn und im Hamburger Umland. Besonders bei individuellen Holzfassaden und konstruktiven Sonderlösungen entwickeln wir die Ausführung passend zum jeweiligen Gebäude.